BusfahrerIn werden

1. Das bringen Sie mit:

Sie wissen, wo es langgeht.
Die Aufgabe von Busfahrerinnen /  Busfahrern ist die Beförderung von Fahrgästen im Linienverkehr. Sie starten vom selben Betriebshof aus und fahren auf unterschiedlichsten Linien. Sie erhalten Dienstpläne. Diese geben vor, zu welcher Zeit Sie auf welcher Linie und an welcher Haltestelle sein müssen. Sie arbeiten auch gerne im Schichtbetrieb, um z. B. bestimmte Zeiten mit Ihrer Familie zu verbringen. Die Wünsche Alleinerziehender versuchen wir flexibel in die Dienstpläne zu integrieren. Als Busfahrerin /  Busfahrer üben Sie einen sehr verantwortungsvollen Beruf aus, denn Sie tragen die Verantwortung für Ihre Fahrgäste, den Bus und die anderen Verkehrsteilnehmer. Natürlich stehen Sie jederzeit im Funkkontakt mit den Disponenten in unserer Leitstelle, aber Sie sind
sehr wohl in der Lage, vor Ort Entscheidungen zu treffen und selbstständig zu arbeiten.

Ihr Profil:

• Sie nehmen unsere Kunden ernst und wollen, dass diese sich bei uns wohlfühlen
• Sie haben Freude am Umgang mit Menschen
• Verantwortungsbewusstsein
• Teamfähigkeit
• ein gepflegtes Äußeres und gute Umgangsformen
• Sie kennen sich aus und geben gerne Auskunft
• sehr gute Deutschkenntnisse
• Bereitschaft zur Schichtarbeit mit unregelmäßigen Arbeitszeiten
• Sie besitzen mindestens den Führerschein der Klasse B, gern auch Klasse D

2. Das bekommen Sie:

Unsere Leistungen.
Wenn Sie bei uns Busfahrerin / Busfahrer werden, haben Sie einen verantwortungsvollen Beruf und können selbstständig arbeiten. Sie kommen viel rum – entweder im Stadtgetümmel Hamburgs oder in den ruhigeren Randgebieten. Unser Verkehrsgebiet ist sehr abwechslungsreich. Unsere Leistungen sind ebenso vielseitig:
• pünktliche Lohnzahlung
• persönliche Ansprechpartner/innen vor Ort (z.B. die Betriebsleiter/innen oder Kolleginnen und Kollegen aus der Personalabteilung)
• Zahlung eines tariflichen Urlaubs- und Weihnachtsgeldes
• Angebot der vermögenswirksamen Leistung
• Angebot einer (privaten) Altersvorsorge
• Betriebsärzte
• Betriebsräte
• Schwerbehindertenvertretung
• umfassende Schulungen
• Kantine (Obst und Säfte kostenlos)
• Ruheraum
• Betriebssportgruppen (z.B. Fitness, Badminton)
• Zuschüsse für Sportstudios und Reisen
• Betriebsfeste


3. Von der Bewerbung bis zum Busfahrer

Was Sie während der Ausbildung erwartet. Ihre Ausbildung zum Busfahrer / zur Busfahrerin bei der VHH PVG-Unternehmensgruppe wird sehr vielseitig sein. Aus diesem Grund geben wir Ihnen hier einen kleinen Überblick, was auf Sie zukommt. Zunächst freuen wir uns über Ihre aussagekräftige schriftliche Bewerbung. Welche Voraussetzungen Sie dafür erfüllen müssen und wie Ihre Bewerbung aussehen sollte, finden Sie unter dem Punkt „Bewerben Sie sich“.
Wenn Sie unser Interesse erweckt haben, möchten wir Sie natürlich noch persönlich kennen lernen. Dazu laden wir Sie zu einem Vorstellungsgespräch ein. Bei diesem Gespräch werden ein Betriebsleiter, der später Ihr direkter Vorgesetzter ist, sowie ein Mitglied des Betriebsrates anwesend sein. Zusätzlich werden auch Busfahrer und ein Mitarbeiter aus der Leitstelle, dem zentralen „Stellwerk“ unserer Busse teilnehmen In diesem Gespräch haben Sie die Möglichkeit Fragen zu stellen und weitere Informationen zu erhalten. So können wir sehen, ob wir gutzusammenpassen.
Nach einem erfolgreichen Vorstellungsgespräch nehmen Sie noch an einer Untersuchung bei unserem Betriebsarzt teil, denn Busfahrer / Busfahrerinnen müssen körperlich absolut fit sein. Auch der Betriebsrat muss Ihrer Einstellung zustimmen.
Anschließend beginnt die Ausbildung in der Fahrschule, wo sie zunächst den Theorieunterricht zusammen mit Ihren neuen Kollegen durchlaufen. Später kommen dann noch die praktischen Fahrstunden hinzu, der Stundenrahmen liegt hier zwischen 22 und 100 Stunden. Wie viele Stunden Sie genau leisten müssen richtet sich dabei nach dem Führerschein, den Sie jetzt besitzen. Die Fahrstunden werden in und rund um Hamburg stattfinden, so lernen sie gleichzeitig auch unser Bedienungsgebiet kennen.

Seit dem 10.09.2008 verpflichtet das Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz (BKFrQG) zu einer zusätzlichen Grundausbildung. Diese findet gesondert zu der Fahrschule statt und beinhaltet nochmals 140 Unterrichtsstunden und 10 praktische Fahrstunden.
Hier werden unter anderem folgende Themen bearbeitet: Grundlagen und Sicherheitsregeln beim Fahrverhalten, Anwendungen von Vorschriften (Lenkzeiten, Rechte und Pflichten von Berufskraftfahrern), Verkehrs- und Umweltsicherheit und Gesundheit. Eine exakte Aufstellung und Testprüfungsbogen finden Sie unter www.dihk-bildungsgmbh.de. Dieser Lehrgang wird mit einer Abschlussprüfung der IHK beendet.

Selbstverständlich gehört auch eine Erste-Hilfe-Ausbildung zu den Voraussetzungen, den Führerschein zu erhalten.
Nachdem Sie den Führerschein der Klasse D erfolgreich bestanden haben, lernen Sie die Tarife des Hamburger Verkehrsverbundes (HVV) und des Schleswig-Holstein-Tarifs (SHT) kennen. Dazu gehören die verschiedenen Ticketangebote, Preise und Gültigkeiten. Schließlich werden Sie der Ansprechpartner und Verkäufer für unsere Fahrgäste sein. Ebenso wichtig sind die Beförderungsbedingungen des HVV, an die wir uns halten müssen. Dort ist zum Beispiel geregelt, wann Fahrräder mitgenommen werden dürfen, wie lang eine Tageskarte gültig ist und wie sich die Fahrgäste in den Fahrzeugen verhalten sollen.
Sie werden über unsere unterschiedlichen Fahrzeugtypen und deren Bauarten unterrichtet. Die VHH PVG besitzt Standard 12-Meter-Busse, dreiachsige 15-Meter-Fahrzeuge, Gelenkbusse und die kleinen „Blankeneser Bergziegen“. Täglich sind über 500 Fahrzeuge von uns unterwegs. Sie sollten auch im Notfall kleine Störungen am Fahrzeug selber beseitigen können. Mehr über unseren Fuhrpark erfahren Sie auch hier.
In jedem Bus befindet sich ein Fahrscheindrucker - Ihr persönlicher PC für unterwegs. Denn neben allen Fahrkartenangeboten, hält dieser auch sämtliche Informationen für die Fahrtzielanzeige (sichtbar außen am Fahrzeug) bereit. Alle unsere Fahrzeuge sind über ein digitales Netzwerk miteinander verbunden und werden regelmäßig auf dem neuesten Datenstand gehalten.
Dann kann es schon fast losgehen.

Unsere Betriebshöfe sind in und um Hamburg quer verteilt, dementsprechend ist das Bedienungsgebiet auch sehr unterschiedlich. Sie lernen unsere Linien erst einmal kennen. Dazu wird ein Kollege (bei uns Lehrfahrer genannt) mit Ihnen zusammen die sogenannte Streckenkunde durchführen. Zunächst fahren Sie die Linien als „Beifahrer“ mit ihm ab. Danach sitzen Sie selbst hinter dem Steuer und werden von Ihrem Lehrfahrer in den noch ungewohnten Alltagssituationen unterstützt. Ob beim Fahrscheinverkauf oder der Kundeninformationen – Ihr Lehrfahrer steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Der Lehrfahrer wird Ihnen erklären, wo Sie die Dienstkleidung erhalten. Wir legen viel Wert auf einen einheitlichen Auftritt in der Öffentlichkeit. Sie bekommen eine Speicherkarte für den Fahrscheindrucker und einen Geldwechsler. Ihr Lehrfahrer zeigt Ihnen wo Ihre Ansprechpartner sind, wo Sie zum Beispiel Fragen zu Ihrer Gehaltsabrechnung stellen können oder wer der Diensteinteiler ist, der Ihre Arbeits- und Schichttage bearbeitet.

Einige Betriebshöfe verfügen über eine Kantine, dort lernen Sie während der Pausen oder vor und nach Dienstende sehr schnell neue Kollegen kennen und können es sich dabei auch noch kulinarisch gut gehen lassen.

4. Häufig gestellte Fragen


Fahre ich auf festen Linien?
Nein, die VHH PVG-Busfahrer fahren i.d.R. während einer Schicht auf verschieden Linien. Dadurch werden Abläufe optimiert und Leerfahrten vermieden. Natürlich ist dieses auch vorteilhaft für den Fahrer, er fährt und kennt verschiedene Strecken und hat somit mehr Abwechslung.

Habe ich einen mir fest zugeteilten Bus?
Nein, die Busse werden verschiedenen Schichten zu geteilt. Somit fährt jeder Fahrer täglich einen anderen Bus. Der Busfahrer muss nicht jedes Mal suchen, wo sich die einzelnen Bedienelemente wie z.B. Blinker, Tacho etc. im Bus befinden. Diese sind in allen Bussen (auch von verschiedenen Herstellern) gleich angeordnet bzw. gestaltet.

Gibt es eine Freizeitübersicht, oder erfahre ich meine Dienste und freie Tage nur für den laufenden und folgenden Monat?
Es gibt bei der VHH PVG für jeden Mitarbeiter rechtzeitig einen Jahresfreizeitplan. So haben Sie frühzeitig einen Überblick über Freizeit und Urlaub. Zum Ende eines Monats erhalten Sie Ihren dann noch Ihren Dienstplan für den Folgemonat.

Wie läuft das bei Ihnen mit der Urlaubsplanung, kann ich jetzt schon 5 Wochen in den Sommerferien planen und buchen?
Die Urlaubsplanung für das Folgejahr wird in beiden Unternehmen im Zeitraum Oktober und November geplant. Die Regel besagt, dass Mitarbeiter max. 3 Wochen in den Sommerferien einplanen können. Ob diese auch gewährt werden können, liegt an den unterschiedlichen Urlaubregelungen.
 
Ich habe Familie, muss man oft am Wochenende arbeiten?
Es gibt unterschiedliche Rhythmen von freien Tagen und Arbeitstagen. Dadurch kommt es dazu, dass man in regelmäßigen Abständen auch am Wochenende frei hat.

5. So ist Ihr Job

Wir sehen die Welt aus Kundensicht

Unsere Busfahrer/innen sind Dienstleister mit Leib und Seele. Natürlich lenken sie den Bus sicher durch den dichten Verkehr. Sie kennen sich aus im HVV-Tarif und wissen, wie sie den Bordcomputer bedienen müssen. Vor allem aber denken und handeln sie im Sinne des Kunden. Denn die Kundinnen und Kunden stehen bei uns im Mittelpunkt. Kinder, Senioren oder Geschäftsfrauen und -männer – unsere Fahrgäste sind sehr unterschiedlich. Und sie haben eigene Bedürfnisse. Ein Kind hat sich verfahren. Ein Unternehmer muss ganz schnell zu einem Termin, und die Rollstuhlfahrerin möchte, dass die Rampe ausgeklappt wird. Und was ist mit Ihnen? Sie lieben den Umgang mit Menschen? Und stellen sich in jeder Situation individuell auf sie ein? Dann sind Sie bei uns richtig!

Freizeitsystem / Schichtsystem
Als Busfahrer arbeiten Sie im Schichtdienst, denn unsere Fahrgäste möchten an 365 Tagen im Jahr und zu jeder Tageszeit ihr Ziel erreichen. So ist zum Beispiel die Arbeit am Wochenende und zu Feiertagen bei uns nichts Außergewöhnliches. Ihren persönlichen Freizeit- und Urlaubsplan erhalten Sie aber von uns bereits zum Jahresende. So haben Sie frühzeitig einen Überblick über Ihre freien Tage und Arbeitstage.
Sie arbeiten in einem festen Freizeitsystem. Zum Ende eines Monats erhalten Sie Ihren Dienstplan für den Folgemonat. Darauf finden Sie dann Ihre freien Tage und Dienste. Sollte sich mal ein Termin kurzfristig ergeben, gibt es auch die Möglichkeit einen Dienst zu tauschen, aber nur wenn dies betrieblich möglich ist.

Lohn & Gehalt
Ihre regelmäßige tarifliche Arbeitszeit beträgt im Monat 169,5 Stunden. Ihre Dienste können eine Schichtlänge zwischen 6 und 11 Stunden haben. Stunden, die Sie darüber hinaus arbeiten, zahlen wir Ihnen als Überstunden mit Zuschlag aus. Daneben erhalten Sie Zuschläge für Nacht- und Feiertagsarbeit und für Arbeit an freien Tagen.

Fahrzeugflotte
Unser Fuhrpark umfasst über 500 Fahrzeuge, fast alle vom Typ „Mercedes-Benz“ Citaro. Sie fahren also jeden Tag auf unseren Linien mit der Luxusklasse.
Die Fahrzeugeinteilung hängt von den unterschiedlichen Linien und deren Anforderungen ab. In unserem Fahrzeugpool haben wir unter anderem:

Typ

Modell

Länge

Türen

Leistung


Citaro

Standardbus

12 m

2 – 3

300 PS


Citaro

Low-Entry

13 m

2

300 PS

Schnellbus

Citaro

3-Achser

15 m

3

350 PS


Citaro

Gelenkbus

18 m

3 - 4

350 PS


Integro

Überlandbus

13 m

2

350 PS


MAN

Lion´s City

8 m

2

240 PS

neue Bergziege

Auwärter

Teamstar

7 m

2

150 PS

alte Bergziege


Organisation

Als Busfahrer werden Sie auf wechselnden Strecken eingesetzt. Von jedem Betriebshof werden bestimmte Linien befahren, die Sie alle kennen. Dies macht eine flexible Dienstplangestaltung möglich und erweitert Ihre Ortskenntnis. Außerdem bleiben Sie so fit auf unseren Linien und kennen die lokalen Gegebenheiten.

Ihr Betriebshof
Jeder Dienst beginnt von Ihrem „Heimat-Betriebshof“. Insgesamt gibt es mehr als zehn Standorte in der ganzen Unternehmensgruppe. Diese sind sehr unterschiedlich. So bieten wir auf den größten Höfen wie Bergedorf und Schenefeld viele Leistungen. Hier finden Sie verschließbare Fächer für Ihre Wertgegenstände, Umkleiden und Ruheräume. In den Kantinen oder Aufenthaltsräumen treffen Sie Ihre Kollegen zum kleinen Plausch.
Es gibt aber auch kleine Betriebsstellen wie Billbrook oder Lauenburg, auf denen diese Angebote nicht zu vorhanden sind.

Ihr Betriebsleiter
Die Betriebsleiterinnen und Betriebsleiter sind die ersten Ansprechpartner für die Mitarbeiter. Sie stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.
 


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