17.10.2011
Im März 2011 startete der HVV auf den Buslinien in Bergedorf und Harburg das Pilotprojekt „Einstieg vorn“. Nach positiven Untersuchungsergebnissen und Praxiserfahrungen ist die Entscheidung gefallen, das Modell ab März 2012 auf das gesamte HVV-Gebiet auszudehnen.
Als Grundlage für die Entscheidung hat der HVV in den vergangenen Monaten die Entwicklung von Schwarzfahrerquoten, Fahrkartenverkauf sowie Akzeptanz bei Fahrgästen und Fahrpersonal untersucht und ausgewertet.
Bereits im April 2011 ergaben Fahrkartenkontrollen, dass in Bergedorf der Schwarzfahreranteil im Vergleich zum April 2010 von 4,8 auf 1,9 Prozent und in Harburg von 6,6 auf 1,7 Prozent zurückgegangen ist.
Der Umsatz beim Fahrkartenverkauf konnte im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 20 Prozent gesteigert werden. Die vom HVV zu Beginn des Projekts erwartete Minderung der Einnahmeverluste in den Pilotgebieten in Höhe von zwei Millionen Euro pro Jahr wird damit realisiert.
Zudem nahmen der HVV und die Verkehrsunternehmen umfangreiche Messungen und Beobachtungen der Fahrtzeiten vor. Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass bei einem Fahrgastwechsel mit bis zu zehn Personen der Einstieg vorn in der Regel schneller und bei mehr als zehn Personen langsamer ist. In der Summe heben sich diese Effekte gegenseitig annähernd auf und ergeben nur geringe Verzögerungen, die sich nicht auf den Fahrplan auswirken.
Die Fahrgäste in Bergedorf und Harburg haben sich gut auf die neue Situation eingestellt. So äußerten sich schon zu Beginn der Maßnahme 69 Prozent der Befragten positiv oder neutral zum Einstieg vorn. In der zweiten Befragung im September ist dieser Wert sogar auf 79 Prozent gestiegen.

Linien 2 und 288 - Umleitung in Altona
ab 30.01. 06:00 Uhr
Neue Fahrten morgens auf den Linien 22 und 189
ab 30.01.
Fahrplanänderung auf der Linie 736
ab 23.01.
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