Wer unsere Busse nutzt, schont die Umwelt. Deshalb ist es unserer Ziel, mehr Fahrgäste von unserem Angebot zu überzeugen – der Umwelt zu Liebe. Das ist uns aber nicht genug. Umweltschutz spielt bei der VHH PVG eine große Rolle und wir möchten Ihnen einige Hintergründe zu unseren Bussen aufzeigen, die Sie bisher vielleicht noch gar nicht kennen:
Die Rußpartikelfilter in den Bussen reduzieren den Feinstaubausstoß erheblich. Die Partikel werden mechanisch herausfiltriert und während der Fahrt verbrannt. Die Feinstaubpartikel in den Dieselabgasen können so teilweise um bis zu 99% reduziert werden.
Seit 2007 haben unsere neuen Fahrzeuge den Abgasstandard EEV (Enhanced Environmentally Friendly Vehicles). Er kennzeichnet besonders emissionsarme Dieselfahrzeuge basierend auf BlueTec®-Euro-5-Motoren mit einem zusätzlichen Dieselpartikelfilter.
Im Vergleich: Der Mercedes-Benz EEV-Motor reduziert den Partikelausstoß um weitere 75 % gegenüber einem ohnehin schon partikelarmen Mercedes-Benz Euro-5-Motor.
Umweltfreundliche Öle werden eingesetzt, die eine lange Lebenserwartung haben. Zwischen den Ölwechselintervallen erreichen die Busse im Schnitt eine Laufleistung von 90.000 Kilometern.
Kraftstoffverbrauch:
Unsere Busse haben großräumige Motoren mit Automatikgetriebe, welches kraftstoffoptimiert schaltet, dadurch haben wir einen geringeren Kraftstoffverbrauch. In Schulungsmaßnahmen trainieren unsere Fahrdienstmitarbeiter das wirtschaftliche Fahren.
Economymax
Intelligente Motorsteuerung
Begleitet vom TÜV Nord wurde bei der VHH PVG im Mai 2009 die intelligente Motorsteuerung erfolgreich getestet. Inzwischen fahren 271 Busse der VHH PVG und 13 der KViP mit der veränderten Motorsteuerung. Dadurch sinkt der Diesel-Verbrauch pro Fahrzeug um ca. 11% .
In 2011 spart die VHH PVG bereits 350.000 Liter Diesel. Außerdem sinken die CO2-Emissionen pro Bus um 8 bis 13 Tonnen. Vorbehaltlich eines erfolgreichen Zulassungsverfahrens für die neuen EURO 5 Motoren sollen demnächst weitere 200 Busse umgerüstet werden. Knapp eine Million Liter Diesel wird so zukünftig pro Jahr weniger verbraucht - ein gutes Beispiel dafür, dass Ökologie und Ökonomie oftmals nicht im Widerspruch zueinander stehen.
Alternative Antriebe
Für Ein E-Smart wird vom Betriebshof Schenefeld aus als Ablösefahrzeug für die Endhaltestellen am Bahnhof Blankenese, am Schenefelder Platz oder an Haltestellen in Lurup und Rissen eingesetzt.
Nach erfolgreichem Test eines rein elektrisch betriebenen italienischen Kleinbusses auf der Linie 48 in Blankenese geht die VHH PVG mit dem E-Smart nun den nächsten Schritt in Richtung Zukunftstechnologie Elektromobilität.
Zu den bemerkenswertesten Eigenschaften zählen das ruhige Fahrverhalten und die fast geräuschlose Fortbewegung.
Der frisch getaufte „Strom-Flitzer“ ist einer von insgesamt 50 Elektro-Smarts, welche im Rahmen des Projektes „Elektromobilität Hamburg“ in der Metropolregion Hamburg zum Einsatz kommen.
Reifendruck wird automatisch gemessen:
Im Jahr 2009 wurde auf dem Betriebshof in Bergedorf und Schenefeld ein wegweisendes Gerät zum Prüfen des Reifendrucks in Betrieb genommen: Eine vollautomatische Reifendruck-Prüfanlage.
Wenn der Bus zum Tanken in die Pflegehalle fährt, erfasst ein Sensor im Boden das Gewicht und die Auflagefläche der Reifen. Aus diesen Daten ermittelt die Anlage den Reifendruck jedes einzelnen Pneus. Eine Kamera hält dabei die Betriebsnummer des Busses fest.
Die gemessenen Werte werden auf einen Rechner übertragen und vor Ort angezeigt. Der Druck wird von den Mitarbeitern umgehend auf das gewünschte Niveau gebracht. Reifenverschleiß, Treibstoffverbrauch – und damit auch der CO²-Ausstoß der Busse – sinken. Die Sicherheit der Fahrzeuge wird durch die verkürzten Prüfintervalle weiter verbessert.
Umweltfreundliche Herstellung und Reparatur
Unsere neuen Busse sind alle mit dem Blauen Engel zertifiziert. Sie sind umweltschonend produziert worden. Bei der Unfallreparaturr werden wasserlösliche Lacke verwendet.
Umweltschutz ist nicht nur bei den Fahrzeugen ein Thema. Auch auf den Betriebshöfen und auf den Strecken der Buslinien spielt der Umweltschutz eine große Rolle.
Regenwasser wird gesammelt
Auf den Dächern der Betriebsgebäude niedergehendes Regenwasser wird in großen Tanks gesammelt und sowohl für die Buswäsche als auch für die Toilettenspülungen verwendet. Täglich werden mehrere Tausend Liter Frischwasser eingespart.
Wasser wird aufbereitet
Bei einer Buswäsche werden ca. 250 Liter Wasser verbraucht. Dieses Brauchwasser wird nach der Wäsche aufbereitet und erneut verwendet. Der ausgefilterte Schmutz wird gesammelt, in Containern als Feststoff gelagert und schließlich umweltgerecht entsorgt.
Startbereite Busse durch Elektrantensäulen
Die Busabstellplätze auf den Höfen sind mit so genannten Elektrantensäulen ausgerüstet. Neben der "Vorwärmung" versorgen diese Säulen die Fahrzeuge mit Druckluft und Ladestrom.
Durch die permanente Versorgung mit Druckluft ist ein Hochpumpen der Bremsanlage im Fahrzeug durch den Motor nicht mehr nötig.
Zugleich wird die Zusatzheizung des Wagens etwa 30 Minuten vor Fahrtbeginn vollautomatisch aktiviert. Das gewährleistet, dass der Motor bereits Betriebstemperatur erreicht hat, wenn die Fahrerin oder der Fahrer den Bus aufrüsten und den Motor das erste Mal starten. Die Folge ist ein niedrigerer Verbrauch, weniger Schadstoffausstoß und eine längere Lebensdauer des Busmotors.
Ampel-Beeinflussung:
Die Experten sprechen auch von LSA-Beeinflussung. (LSA = Lichtsignalanlage) Dieses Instrument gibt es auf vielen Streckenabschnitten unseres Fahrtgebietes, in denen die Verkehrsbelastung hoch ist. Z.B. Osdorfer Born, Ebertallee/Trabrennbahn, Norderstedt oder Pinneberg. Insgesamt werden ca. 150 Ampelstandorte von unseren Bussen beeinflusst.
Es funktioniert in drei Schritten:
Bus sendet ein Signal an die Ampel „In Kürze komme ich!“
Hauptanmeldung „Jetzt bin ich da!“
Schlussmeldung „Ich bin durch!“
Hierdurch werden die Ampelphasen verkürzt oder verlängert. Der Bus kommt so schneller durch.
Man kann aber auch grundsätzlich Ampelschaltungen ändern. Dies geschah 2006 z.B. in der Stresemannstraße: An zwei Kreuzungen wurden die Ampelschaltungen geändert. Verkehrsstaus reduzierten sich so stark, dass die Fahrzeit der Busse auf der Linie 3 um eine Minute verkürzt werden konnte. Wir errechneten durch diese Maßnahme eine Einsparung von 9.500 Litern Diesel pro Jahr. Die anderen Verkehrsteilnehmer erzeugen natürlich auch weniger Feinstäube aus Abgasen und Bremsabrieb.
Guter Überblick
Ein rechnergestütztes Leitsystem (RBL) optimiert unsere Fahrzeugdisposition. Alle Fahrzeuge können mit ihren aktuellen Standorten erkannt werden. Die Leerfahrten der Busse werden reduziert. Die Leitstelle erkennt besser und schneller, wann z.B. ein Stau beginnt und kann mit Umleitungen reagieren.
Und jetzt komme ich
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15.12.2011
Linie 153: Umleitung und Haltestellenverlegung
(gültig bis 30.11.12)
24.01.2012
Linien 13 u. 156 - Sperrung Veringstraße
(gültig bis 26.05.12)
26.01.2012
Linien 2 + 288 - Umleitung in Altona
(gültig bis 30.06.12)
06.03.2012
Linie 7141 - Umleitung in Sülfeld
(gültig bis 31.10.12)
Ab 5. März im gesamten HVV: Bitte vorne einsteigen und Karte zeigen
21.02.2012
Ein Elektro-Kleinbus im Test in Blankenese
25.01.2012
Bücher im Bus - Ein VHH PVG-Kunde hat gewonnen
01.02.2012